Alles über Bernstein

• Bernstein ist ein recht weiches Material. Seine Härte liegt nur wenig oberhalb der von Gips. Es ist möglich, mit einer Kupfermünze eine Furche in die Oberfläche des Bernsteins zu ritzen. So lässt sich das Material relativ leicht zu Schmuck verarbeiten.

• Bernstein ist ein warmer Stein. Er hat einen sehr hohen elektrischen Widerstand und eine sehr niedrige Dielektrizitätskonstante. In trockener Umgebung kann er leicht durch Reiben mit textilen Stoffen elektrostatisch aufgeladen werden. Dabei erhält Bernstein negative Ladung, das heißt, Bernstein nimmt Elektronen auf. Der Reibungspartner erhält dann eine positive Ladung durch Verlust von Elektronen. Diese Eigenschaft kann als Echtheitstest verwendet werden: Der aufgeladene Bernstein zieht kleine Papierschnipsel, Stofffasern oder Wollfussel an.

• Bernstein ist nur wenig dichter als Wasser. Wegen seiner geringen Dichte geht er in Süßwasser unter, schwimmt aber in stark salzigem Wasser. So verursacht der Salzgehalt des Wassers, dass Bernstein an der Oberfläche schwimmt und nach Stürmen an die Küsten geschwemmt wird. Dies passiert vor allem in den Wintermonaten. Dann ist die Dichte des Wassers an ihrem Höhepunkt, so dass sich der Bernstein vom Meeresgrund löst und schwimmt. Für den Konsumenten hat die niedrige Dichte den Vorteil, dass der Schmuck leicht ist, und Frau sich so mit großen Stücken einkleiden kann.

Eigenschaften

BernsteinTopia

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